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Auernheim, ein beschauliches Dorf bei Neresheim, verfügt über alles was ein Dorf so braucht: Kirche, Wirtschaft, Bauernhöfe. Ob es dort auch Fendt-Schlepper gibt, wird sich noch zeigen. Vielleicht finden sich ja ein paar zusammen die ein Stück des Weges (Vielleicht bis Fleinheim) mitfahren?

Reisebericht 1.Tag

Verabschiedung am Vorabend:

Viele sind gekommen und haben uns mit wichtigem Reiseproviant als Abschiedsgeschenk versorgt. Alles Wichtige ist dabei: Tiroler Speck, ein paar Dosen Eintopf, a Fässle Rothaus, a Dos Schwartamaga, ein Blümchen für den Planwagen, ein gefüllter Ersatzkanister mit Stoff für’s Dieselross, ein Schnaps für den Magen und noch vieles mehr.

Es ist schon etwas später (Die grossen Auftritte kommen immer etwas später), als ein vertrautes Geräusch von der Dolomitstrasse an unsere Ohren dringt. Es ist der Phillip mit Esther Sabine und Anna auf einem Fendt Farmer 1Z. Der Staub der letzten Jahre in der Scheuer, umgiebt den Fendt mit einem, seinem Alter entsprechenden “Parfüm”.

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Mein Vater und ich staunen nicht schlecht. Den weiten Weg von Schwabsberg nach Attenhofen. Fast hege ich den Verdacht, dass sie uns auf unserer Tour begleiten werden. Ja, vielleicht das nächste Mal. Das Tok-Tok des Fendt’s hat einen sanfteren Ton - Wir vermuten, die Kompression entspricht nicht mehr dem Auslieferungszustands.

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Pünktlich um 1/2 10 Uhr starten wir dann am Sonntag zu unserer Reise nach Griechenland. 703km liegen auf unserer ersten Hauptetappe vor uns. Unser 2 Zylinderle quittiert den Druck auf den Startknopf prompt mit lautem Tok Tok Tok. Er läuft - unser Fendt. Gänsehaut? - Ja !

Der Fotograf unserer Lokalpresse, der Schwäbischen Post, schiesst noch ein paar Bilder.

Schnell den 5. Gang rein und los gehts. Begleitet von den guten Wünschen für die Reise, nehmen wir Fahrt auf, drücken den 6. Gang rein und stellen den "Tempomat" auf 1900 U/min was ziemlich genau 20km/h entspricht.

Durch ein Spalier von fähnchenschwenkenden Kids (Mama und Papa sind auch dabei) kehren wir unserem schönen Attenhofen den Rücken zu.

Die Lisa, mein Patenkind und riesiger Fentdt-Fan darf bis Auernheim mitfahren.

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Gedanken gehen durch den Kopf: Hält die eingebaute Lichtmaschine, wieviel Sprit wir wohl brauchen, ob der Motor wohl dicht bleibt, was denn das Getriebe zur Dauerbelastung im grossen Gang sagt? Was wir wohl alles vergessen haben? ... usw.

Pünktlich um 11:15 erreichen wir unser ersten Zwischenziel, die Familie Hilde und Konrad Geiger. Nicht schlecht staunen wir, als wir in den Wildsteiger Weg einbiegen und eine bunte Menschenmenge uns freudestrahlend empfängt.

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Auch Maria und Kaspar sind gekommen. Sie fahren heute noch mit dem Wohnwagen 5..6 Wochen nach Griechenland. Irgendwo muss das Abenteuerblut doch herkommen.

 

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Die Geiger's haben einen bayrischen Biergarten hergerichtet mit Weißwurst, Weißbier und allem was sonst noch dazugehört.

Wir staunen weiter, als uns die Claudia Lutz einen wunderschönen Fendt-Kranz überreicht, der von nun an allabendlich die Fronthaube unseres Fendt schmücken wird.

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Entlang des Wegs gibt uns selbst ein Schlepperspalier die Ehre:

- Helmut Bayer auf Fendt Farmer 200S, Baujahr 1970

- Josef Knöbel, Fendt Farmer 2D, Baujahr 1965

- Oliver Wannenwetsch, Porsche Diesel Typ 219

- Helmut Gayer, Fendt Geräteträger F225GT

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Der "Lutzi" spielt auf seinem Akkordeon und keine 1 1/2 Stunden später verlassen wir gestärkt und unter Begleitung der anderen Schlepper Auernheim.

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IMG_0670Gerne wären wir noch in dieser geselligen Runde geblieben, aber wir haben ja noch rund 70 km vor uns. Bis Fleinheim fahren wir gemeinsam und ab jetzt sind wir endgültig auf unserer Reise.

Über das Härtsfeld erreichen wir zügig Burgau, fahren über ein paar unbefestigte Wege unserem Übernachtungsziel hinter Tannhausen entgegen, das wir um 16:30Uhr erreichen.

Ein wunderschöner Baggersee mit klarem Wasser. Also: Erstmal rein ins kalte Nass! Nach dieser Erfrischung wird der Grill aufgebaut, der uns nachher mit dem feinen Entrecote von unserem Metzger Georg Joas verwöhnen wird.

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