Das Kernstück der Tour ist unser Fendt Farmer 1Z Baujahr 1965. Hier der Link zu den technischen Daten.

Die Vorbereitungen für die Reise laufen und eine Überprüfung des technischen Zustands ergab folgende durchzuführenden Arbeiten:

- Bereifung vorne erneuern
- Stösselstangen abdichten
- Kipphebelbüchsen erneuern
- Ventildeckeldichtungen erneuern
- Kupplung erneuern
- Öldruckschalter erneuern
- Vorderachse neu lagern

Erledigt wurde dies von der BAG in Ellwangen. Dort kennt man sich bestens aus mit neuen wie auch mit den alten Schleppern.

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Mit Klick auf den Startknopf, lässt sich der Fendt starten.

Folgende Umbaumassnahmen wurden durchgeführt:

  • Einbau einer Drehstromlichtmaschine. Diese ist erforderlich, um auf der Reise genügend Strom zu liefern für einen 12V - Kühlschrank und eine Zusatzbatterie (120Ah)
     
  • Schalldämmung der Motorhaube um den Geräuschpegel in der Fahrerkabine soweit zu reduzieren, dass man sich auch ohne zu schreien unterhalten kann.
     
  • Zusatzsteckdose für Stromversorgung des Garmin 550 Navigationssystems. Damit lässt sich die komplette Fahrtroute schon zuhause am PC planen und wir verlieren unterwegs keine Zeit. Schließlich soll der Weg ja über kleine uzumond kleinste Sträßchen in Richtung Süden gehen.

    Diese Navigationssystem hat auf vielen Motorradtouren schon sehr gute Dienste erwiesen. Es zeichnet die komplette Route als *.gpx Datei auf. Diese kann dann später am PC nachverfolgt werden und zum Beispiel in Google-Earth angezeigt werden.

    Es lassen sich auch eine Unmenge von Interessanten Punkten speichern, um diese dann später wieder ohne Probleme wiederzufinden.


  • Musik unterwegs: Der im Garmin eingebaute MP3-Player wird angeschlossen an ein Autoradio. Für die “Ohren” gibts 2 Kugellautsprecher am Überrollbügel des Fendt.
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Zusätzliche Drehstromlichtmaschine:

Die Original-Lichtmaschine ist mit ihren 90 W im Hängerbetrieb und angeschlossener Kühlbox schnell am Ende. Allein die Beleuchtung Schlepper und Hänger sind schon ungefähr 120 Watt.

Links im Bild sieht man, wie die zusätzliche Bosch- Lichtmaschine eingebaut wurde. Sie leistet ca. 700 Watt.

Über den längeren Keilriemen des Gebläserads für die Motorkühlung (Länge=920mm) wird diese gut übersetzt angetrieben, um auch bei Standgas noch genügend Ladestrom zu liefern.

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Zusätzliche 12 Steckdose für die Stromversorgung auf dem Planwagen

Über der Zapfwelle ist der ideale Platz für die Zusatzsteckdose. Das Kabel kann dann parallel mit dem Beleuchtungskabel des Plan-wagens geführt werden.

2.5 mm² sind als Querschnitt ausreichend um den Spannungsabfall bis zur Kühlbox in Grenzen zu halten.

Die Kühlleistung nimmt ja mit dem Quadrat der Spannung ab. Da zählt jedes halbe Volt.

Auf dem Planwagen selbst wird noch eine Zusatzbatterie 12V/80Ah installiert.

Dies macht unabhängig von der Starterbatterie und stellt sicher, dass der Fendt auch sicher anspringt. Es wird ja auch noch ein Spannungswandler 12V= auf 220V~ mit 300 Watt hinzukommen für die Versorgung der Lichterkette und einer Energiesparlampe fürs abendliche Kochen.

Die Lichtmaschine:

Beim Testlauf stellt sich heraus, dass die Lichtmaschine bei bestimmten Drehzahlen (natürlich genau bei 1800 U/min - das ist die Reisedrehzahl) stark zum Schwingen neigt. Es zeigen sich deutliche Doppelkonturen, die nach ein paar Stunden bestimmt zum “Zerlegen” führen. Es wird also noch eine zusätzliche Abstützung angebracht und dann alles läuft prima.

Zu guter Letzt darf auch eine richtige Fanfare nicht fehlen. Mit Umschaltung von Dreiklang auf Melodie.

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